Volle Zinsperioden
Der ganzzahlige Anteil \(n_1\) wird mit Zinseszins berechnet.
Der ganzzahlige Anteil \(n_1\) wird mit Zinseszins berechnet.
Der verbleibende Anteil \(n_2\) wird nach der gemischten Konvention einfach verzinst.
Die aktuellen Rechnerwerte werden mit drei Modellen ausgewertet:
Gemischte Zinsen kombinieren zwei Rechenregeln. Volle Zinsperioden werden exponentiell verzinst. Der verbleibende Periodenanteil wird linear auf das nach den vollen Perioden erreichte Kapital angewendet.
Die gesamte Laufzeit wird in \(n_1\) vollständige Perioden und den Rest \(n_2\) zerlegt. Dabei gilt \(n_1=\operatorname{int}(n)\) und \(n_2=n-n_1\).
Bei der Zinssatzberechnung kommt \(i\) sowohl in der Potenz \((1+i)^{n_1}\) als auch im Faktor \((1+n_2i)\) vor. Eine einfache algebraische Isolierung ist deshalb im allgemeinen Fall nicht möglich.
Das Newton-Verfahren nähert die Nullstelle von \(f(i)\) iterativ an. Ein geeigneter Startwert und eine von null verschiedene Ableitung sind für eine stabile Berechnung erforderlich.
Bei positivem Zinssatz lässt sich zunächst die Anzahl der vollständigen Perioden aus dem Verhältnis \(K_n/K_0\) bestimmen. Anschließend wird die Rumpfperiode aus dem linearen Restfaktor berechnet.
Bei einfacher Verzinsung bleibt die absolute Zinsbasis konstant. Beim reinen Zinseszins wird auch die Rumpfperiode exponentiell behandelt. Die gemischte Verzinsung liegt konzeptionell zwischen diesen beiden Modellen.
Volle Perioden werden mit Zinseszins und die verbleibende Rumpfperiode mit einfacher Verzinsung berechnet.
\(K_n=K_0(1+i)^{n_1}(1+n_2i)\).
\(n_1=\operatorname{int}(n)\) und \(n_2=n-n_1\).
Weil der Zinssatz gleichzeitig in einer Potenz und in einem linearen Faktor vorkommt und sich daher im allgemeinen Fall nicht elementar isolieren lässt.
\(K_0=K_n/\left((1+i)^{n_1}(1+n_2i)\right)\).
Dann ist \(n_2=0\). Die Formel reduziert sich auf die gewöhnliche Zinseszinsformel \(K_n=K_0(1+i)^n\).