Nachschüssige Zahlung
Die erste Rate wird am Ende der ersten Periode gezahlt. Die letzte Rate erfolgt am Ende der letzten Periode zum Zeitpunkt \(t=n\).
Die erste Rate wird am Ende der ersten Periode gezahlt. Die letzte Rate erfolgt am Ende der letzten Periode zum Zeitpunkt \(t=n\).
Jede Rate wird bis zum Endzeitpunkt aufgezinst beziehungsweise zum Anfangszeitpunkt abgezinst.
| k | iₖ | f(iₖ) | f′(iₖ) | iₖ₊₁ |
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| Nr. | Zeitpunkt t | Rate r | Aufzinsungsfaktor | Beitrag zu Rₙ | Abzinsungsfaktor | Beitrag zu R₀ |
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Für eine ewige nachschüssige Rente mit konstanten Zahlungen und positivem Zinssatz gilt der Barwert \(R_0=r/i\).
Die Formel ist nur für \(i>0\) sinnvoll. Bei \(i\le 0\) ist kein endlicher Barwert definiert.
Bei einer nachschüssigen Rente erfolgt jede Rate am Ende der Periode. Deshalb fehlen im Gegensatz zur vorschüssigen Rente die zusätzlichen Multiplikatoren \(q\) in den Hauptformeln.
Der Rentenendwert fasst alle Zahlungen am Ende der Laufzeit zusammen. Frühere Zahlungen werden über mehr Perioden aufgezinst und tragen deshalb stärker zum Endwert bei.
Der Rentenbarwert bewertet alle künftigen Zahlungen zum Zeitpunkt \(t=0\). Jede Zahlung wird um die Anzahl der bis zu ihrem Fälligkeitszeitpunkt verbleibenden Perioden abgezinst.
Der Zinssatz steht sowohl in der Basis \(q=1+i\) als auch im Nenner. Eine elementare Umstellung ist daher im Allgemeinen nicht möglich. Das Newton-Verfahren liefert eine numerische Lösung.
Für eine unendliche, gleichbleibende nachschüssige Rente mit positivem Zinssatz gilt der Barwert \(R_0=r/i\). Der Ausdruck ist das klassische Perpetuitätsmodell.
Für \(i=0\) gilt bei endlicher Laufzeit \(R_n=R_0=nr\). Der Rechner verwendet diesen Grenzwert automatisch und vermeidet dadurch eine Division durch null.
Die Zahlung erfolgt jeweils am Ende der Periode. Die erste Rate wird also erst bei \(t=1\) gezahlt.
\(R_n=r(q^n-1)/i\).
\(R_0=r(q^n-1)/(iq^n)\).
Bei der nachschüssigen Rente erfolgt jede Zahlung eine Periode später. Endwert und Barwert sind deshalb jeweils um den Faktor \(q\) kleiner als bei der entsprechenden vorschüssigen Rente.
Der Zinssatz wird numerisch bestimmt, beispielsweise mit dem Newton-Verfahren. Der Rechner zeigt die einzelnen Iterationen.
Für eine unendliche Reihe gleichbleibender nachschüssiger Zahlungen mit positivem Zinssatz gilt \(R_0=r/i\).