Grundzusammenhang
Die Zahlung \(A_t\) einer Periode setzt sich aus dem Zinsbetrag \(Z_t\) und der Tilgung \(T_t\) zusammen.
Die Zahlung \(A_t\) einer Periode setzt sich aus dem Zinsbetrag \(Z_t\) und der Tilgung \(T_t\) zusammen.
Die Tilgung vermindert die Restschuld. Der Zins wird auf die Restschuld zu Beginn der jeweiligen Periode berechnet.
| t | Restschuld Beginn | Zinsbetrag Zₜ | Tilgung T | Annuität Aₜ | Restschuld Ende |
|---|
Bei der Ratentilgung wird in jeder Periode derselbe absolute Kapitalbetrag zurückgezahlt. Die Tilgungsrate ergibt sich aus \(T=K_0/n\).
Weil die Tilgung konstant ist, vermindert sich die Restschuld in jeder Periode um denselben Betrag. Die Funktion \(K_t=K_0(1-t/n)\) ist linear.
Der Zins wird auf die Restschuld zu Beginn der Periode berechnet. Da diese Restschuld kontinuierlich sinkt, fällt auch der Zinsbetrag von Periode zu Periode.
Die Annuität ist bei der Ratentilgung nicht konstant. Sie besteht aus gleichbleibender Tilgung und sinkendem Zinsbetrag und nimmt daher regelmäßig ab.
Die Summe aller Zinsbeträge lautet bei konstantem Periodenzins \(\sum Z_t=iK_0(n+1)/2\). Längere Laufzeiten erhöhen deshalb die gesamte Zinsbelastung.
Beim Annuitätendarlehen bleibt die Gesamtzahlung konstant und der Tilgungsanteil steigt. Bei der Ratentilgung bleibt dagegen der Tilgungsbetrag konstant und die Gesamtzahlung sinkt.
\(T=K_0/n\). Das Anfangskapital wird gleichmäßig auf alle Tilgungsperioden verteilt.
\(K_t=K_0(1-t/n)\).
\(Z_t=iK_{t-1}\). Der Zins wird auf die Restschuld zu Beginn der Periode berechnet.
Die Tilgung bleibt konstant, während die Restschuld und damit der Zinsbetrag sinken. Deshalb nimmt die Summe aus Zins und Tilgung ab.
Bei konstantem Zinssatz je Periode gilt \(\sum_{t=1}^n Z_t=iK_0(n+1)/2\).
Nein. Bei der Ratentilgung bleibt die Tilgung konstant und die Zahlung sinkt. Beim Annuitätendarlehen bleibt die Zahlung konstant.